Artikel-Schlagworte: „Ernährungsphysiologie“

Kürbis – Lichtblick im Herbst

Dienstag, 27. Oktober 2009

Speisekürbis – Zierkürbis

Butternut, Hokaido (v.l.n.r.) ©Dianino

Butternut, Hokaido (v.l.n.r.) ©Dianino

Speisekürbisse (Cucurbita) gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und größten Beerenfrüchten der Welt. Ursprünglich aus Südamerika kommend, sind sie heute auch in Europa heimisch. Es gibt fünf Sorten, von denen Gartenkürbisse, Birnenkürbisse und Riesenkürbisse für die menschliche Ernährung bedeutend sind. Von der Blüte über das Fruchtfleisch bis hin zu den Samen sind alle Bestandteile des Speisekürbisses verwertbar. Das Kürbisfleisch wird hauptsächlich als Gemüse zubereitet, seltener als Kuchen. Sein Geschmack variiert von süßlich über nussig bis maronig. Zierkürbisse dagegen enthalten den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin, der auch durch Kochen nicht zerstört wird. Die Winterkürbisse (z.B. Butternut, Moschus) haben eine härtere, nicht eßbare Schale. Die Sommerkürbisse (z.B. Delicata, Spaghettikürbis) haben eine weichere, eßbare Schale und selbst das Fruchtfleisch ist roh geraspelt eine Gaumenfreude.

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